Nimm mit 606.701 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Nürnberg "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie der CSU-Abgeordneten Dagmar Wöhrl deutlich, dass die Menschen in ihrem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!
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Trotz leichten Regens kamen etwa 100 Personen; Die Polizei meinte, es seien 80 Menschen, aber ich habe allein 80 gezählt, als noch lange nicht alle da waren. Das schöne war, dass alle Altersstufen präsent waren, von ca. 18 bis Ende 60. Wir verliehen vor dem Nürnberger CSU-Büro unserem Anliegen, nämlich der Einhaltung der Verträge zum Atom-Ausstieg, lautstark Gewicht, und zwar mit Topfdeckeln, Tröten, Trillerpfeifen, Trommeln u.v.a.m.
Verschiedene Personen äußersten sich zu Wort. Der Versammlungsleiter Horst Wisinger klingelte dann den Büroleiter des CSU-Büros, Herrn Jochum, freundlich heraus und übergab ihm die Wünsche der Bürgerschaft an die MdB Dagmar Wöhrl. H. Jochum nahm diese freundlich an.
Die Stimmung war gut und gelassen, der Protest vielfältig, bunt und ausdrucksstark.
Von der Presse waren anwesend: Nürnberger Nachrichten (inkl. Fotograph) und Nürnberger Zeitung sowie Radio AKF und Radio Z. Das ist eine ziemlich gute "Ausbeute" für eine eher kleine Aktion!
Nach dem Vorsprechen beim CSU-Büro liefen wir gemeinsam um die Ecke auf den Jakobsplatz und wiesen die Passanten noch etwa eine halbe Stunde auf unser Anliegen hin. Gespräche kamen nicht wirklich in Gang, obwohl es zwischendurch eine Weile aufhörte zu regnen.
Text und Fotos von Karin Gleixner